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[Tsp] Ein gallisches Dorf unter dem Rathenauplatz

[Tsp] Ein gallisches Dorf unter dem Rathenauplatz  
Thomas Krickstadt
 Re: [Tsp] Ein gallisches Dorf unter dem Rathenauplatz  
Niklas Pempel
 Re: [Tsp] Ein gallisches Dorf unter dem Rathenauplatz  
Nicolas L. Jost
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Thomas Krickstadt
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Niklas Pempel
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Thomas Krickstadt
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Matthias Lütticke
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Nicolas L. Jost
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Matthias Lütticke
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Nicolas L. Jost
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André_Loop
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Thomas Krickstadt
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Niklas Pempel
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Thomas Krickstadt
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Thomas Krickstadt
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Niklas Pempel
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Niklas Pempel
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Nicolas L. Jost
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Niklas Pempel
 Re: [Tsp] Ein gallisches Dorf unter dem Rathenauplatz  
Nicolas L. Jost
From:Thomas Krickstadt
Subject:[Tsp] Ein gallisches Dorf unter dem Rathenauplatz
Date:Fri, 21 Jan 2005 15:02:24 +0000 (UTC)
Hallo,

ein Leser fand die folgende Kurzmeldung witzig. Da ich eigentlich
auch immer für einen guten Witz zu haben bin, zitiere ich 'mal
kurz diese Meldung aus dem Tagesspiegel vom 18.1.2005:

Unfallfahrerin verriegelte Autotür - Stau im Berufsverkehr

Eine angetrunkene Autofahrerin hat nach einem Unfall auf der
Stadtautobahn gestern eineinhalb Stunden den Verkehr blockiert
- die 54-Jährige stieg nicht aus ihrem Auto aus. Sie war um
7 Uhr mit ihrem Lieferwagen im Rathenautunnel mit der mittleren
Leitplanke kollidiert, ein Reifen war deshalb geplatzt. Als
die Polizei kam, reichte sie eine Kopie ihres Führerscheins
durch ein zentimeterweit heruntergekurbeltes Fenster. Als das
Abschleppfahrzeug eintraf, verriegelte die Schweizerin die
Autotüren und blieb - so die Polizei - "regungslos" sitzen.
Schließlich schlugen die Beamten eine Seitenscheibe mit einem
Hammer ein und zogen die Frau aus dem Auto. Die Unfallfahrerin
hatte 0,82 Promille. Ihr starkes Lallen lasse auf zusätzlichen
Drogenkonsum schließen, hieß es bei der Polizei. Ha




Gruß, Thomas (Sind alle Schweizer so störrisch? ;-)
--
Thomas Krickstadt, Berlin, Germany,
From:Niklas Pempel
Subject:Re: [Tsp] Ein gallisches Dorf unter dem Rathenauplatz
Date:Fri, 21 Jan 2005 19:49:03 +0100
Am Fri, 21 Jan 2005 15:02:24 +0000 (UTC) schrieb Thomas Krickstadt:

> Gruß, Thomas (Sind alle Schweizer so störrisch? ;-)

Du kennst doch Nicolas. Ich denke, die sind alle so, wie Herr Nicolas L.
Jost aus Lichterfelde Ost.
Nicolas meint ja auch weiterhin, ich hätte das Schränkchen gestohlen, dabei
hab ich es doch nur in meine Obhut überführt.

Grüße,

Niklas
--
"ich will Leben in meinem Tunnel unter der Eisackstrasse!"
Markus J.
From:Nicolas L. Jost
Subject:Re: [Tsp] Ein gallisches Dorf unter dem Rathenauplatz
Date:21 Jan 2005 18:56:26 GMT
Niklas Pempel wrote...

> Du kennst doch Nicolas. Ich denke, die sind alle so, wie Herr
> Nicolas L. Jost aus Lichterfelde Ost.

Dadurch wäre Thomas' Annahme, die er als Frage getarnt hat, eindeutig
widerlegt, wenn wir diese Frage nicht schon geklärt hätten.
Was, das haben wir noch gar nicht? Dann ist sie widerlegt.

> Nicolas meint ja auch weiterhin, ich hätte das Schränkchen
> gestohlen, dabei hab ich es doch nur in meine Obhut überführt.

Ich kann dir aus eigener Erfahrung versichern, dass dir diese Erklärung
kein einziger Polizist abnehmen wird.
Ausserdem bist du sogar in ein "Gebäude" eingebrochen um deine Tat
(Schränkchennapping nennt man das) zu begehen.


Nicolas


--
"Stell dir vor, ich wäre eine Fahrkarte." (Niklas P.)
++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++
http://www.kampagne.de
From:Thomas Krickstadt
Subject:Re: [Tsp] Ein gallisches Dorf unter dem Rathenauplatz
Date:21 Jan 2005 19:27:46 GMT
Nicolas L. Jost:

> Dadurch wäre Thomas' Annahme, die er als Frage getarnt hat,
> eindeutig widerlegt, wenn wir diese Frage nicht schon geklärt
> hätten. Was, das haben wir noch gar nicht?

Doch, Du hast mir versichert, kein Schweizer zu sein, sondern
nur mehrere Verwandte in der Schweiz zu haben. Da ich keinen
Zweifel daran habe, dass Du mir die Wahrheit geschrieben hast,
kannst Du mit gutem Gewissen glauben, dass ich mit meiner im
Gruß untergebrachten Frage auf keinen Fall Dich gemeint habe,
sondern eine etwas weniger ernst gemeinte Frage in das Forum
einbringen wollte.

Kannst Du nun zur Frage eine Antwort beisteuern oder lässt
Dich das armselige Verhalten der Fahrerin des verunglückten
Lastwagens völlig kalt?

Gruß, Thomas (Popcorn für alle, Ahoi-Brause für mich :-D
--
Thomas Krickstadt, Berlin, Germany,
From:Niklas Pempel
Subject:Re: [Tsp] Ein gallisches Dorf unter dem Rathenauplatz
Date:Fri, 21 Jan 2005 20:33:24 +0100
Am 21 Jan 2005 19:27:46 GMT schrieb Thomas Krickstadt:

> Kannst Du nun zur Frage eine Antwort beisteuern oder lässt
> Dich das armselige Verhalten der Fahrerin des verunglückten
> Lastwagens völlig kalt?

Nicolas ist aufgrund der Tatsache, dass das große gelbe Monster auf der
Linie 148 gestern seinen Dienst versagt noch etwas verwirrt. Du solltest
ihn schonen.

> Gruß, Thomas (Popcorn für alle, Ahoi-Brause für mich :-D

Ich nehm noch ne Afri-Cola dazu. ;-)

Grüße,

Niklas
--
"ich will Leben in meinem Tunnel unter der Eisackstrasse!"
Markus J.
From:Thomas Krickstadt
Subject:Re: [Tsp] Ein gallisches Dorf unter dem Rathenauplatz
Date:21 Jan 2005 19:34:11 GMT
Niklas Pempel:

> Nicolas ist aufgrund der Tatsache, dass das große gelbe
> Monster auf der Linie 148 gestern seinen Dienst versagt
> noch etwas verwirrt. Du solltest ihn schonen.

Heute hat das große gelbe Monster doch bestimmt wieder
funktioniert, das sollte ihn aufgeheitert haben (wo es
ihm doch immer so freundlich vorkommt). Oder hat MAN
diesmal versagt?

Gruß, Thomas
--
Thomas Krickstadt, Berlin, Germany,
From:Nicolas L. Jost
Subject:Re: [Tsp] Ein gallisches Dorf unter dem Rathenauplatz
Date:21 Jan 2005 19:55:06 GMT
Thomas Krickstadt wrote...

> Heute hat das große gelbe Monster doch bestimmt wieder
> funktioniert, das sollte ihn aufgeheitert haben

Das wäre möglich. Das wäre sogar wahrscheinlich, da ich
auf Grund einer höchst unangenehmen Erkältung heute keine
grosse Lust auf eine Fahrt mit diesem Gefährt verspürte.

> (wo es ihm doch immer so freundlich vorkommt).

Es kommt mir nicht nur so vor, es _ist_ sehr freundlich!
Jeder halbwegs normale Mensch erkennt das sofort!


Gruss
Nicolas

--
"Stell dir vor, ich wäre eine Fahrkarte." (Niklas P.)
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From:Thomas Krickstadt
Subject:Re: [Tsp] Ein gallisches Dorf unter dem Rathenauplatz
Date:21 Jan 2005 20:12:05 GMT
Nicolas L. Jost:
> Thomas Krickstadt:

>> (wo es ihm doch immer so freundlich vorkommt).

> Es kommt mir nicht nur so vor, es _ist_ sehr freundlich!
> Jeder halbwegs normale Mensch erkennt das sofort!

In dieser Sache werden wir wohl nie einig werden.
Lassen wir es dabei bewenden.

Gruß, Thomas (Pax!)
--
Thomas Krickstadt, Berlin, Germany,
From:Nicolas L. Jost
Subject:Re: [Tsp] Ein gallisches Dorf unter dem Rathenauplatz
Date:21 Jan 2005 20:31:41 GMT
Thomas Krickstadt wrote...

> In dieser Sache werden wir wohl nie einig werden.
> Lassen wir es dabei bewenden.

Von mir aus.

> Gruß, Thomas (Pax!)
^^^^
Das muss schwäbisch und eine Aufforderung zum Aufbruch sein (Packe es
(an)). ;-)

Gruss
Nicolas

--
"Stell dir vor, ich wäre eine Fahrkarte." (Niklas P.)
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From:Niklas Pempel
Subject:Re: [Tsp] Ein gallisches Dorf unter dem Rathenauplatz
Date:Fri, 21 Jan 2005 20:41:50 +0100
Am 21 Jan 2005 19:34:11 GMT schrieb Thomas Krickstadt:


> Heute hat das große gelbe Monster doch bestimmt wieder
> funktioniert, das sollte ihn aufgeheitert haben (wo es
> ihm doch immer so freundlich vorkommt).

Ich verstehe ihn nicht. Es kommt ihm freundlich vor, dieses scheußliche
Gefährt. Diese gebogene Frontscheibe im Oberdeck stört in Kombination mit
der zu hellen Beleuchtung sehr den Blick auf das nächtliche Berlin.
Außerdem kann man die Haltestellenanzeige aufgrund ihrer häßlichen
wulstigen Verkleidung von der vordersten Sitzreihe nicht einsehen. Ich
finde den Bus unfreundlich.

>Oder hat MAN diesmal versagt?

Insgeheim hoffe ich es. ;-)

Grüße,

Niklas
--
"ich will Leben in meinem Tunnel unter der Eisackstrasse!"
Markus J.
From:Nicolas L. Jost
Subject:Re: [Tsp] Ein gallisches Dorf unter dem Rathenauplatz
Date:21 Jan 2005 20:04:45 GMT
Niklas Pempel wrote...

> Ich verstehe ihn nicht. Es kommt ihm freundlich vor, dieses
> scheußliche Gefährt.

Es ist sehr freundlich und lächelt.

> Diese gebogene Frontscheibe im Oberdeck stört

Und gebogene Scheiben sind teuer, wenn sie als Notausgang benützt
werden, nicht wahr?

> in Kombination mit der zu hellen Beleuchtung sehr den Blick auf
> das nächtliche Berlin.

Kein Mensch will das nächtliche Berlin sehen. Wenn du etwas sehen
willst, dann kannst du auch tagsüber umherfahren oder zu Fuss gehen.

> Außerdem kann man die Haltestellenanzeige aufgrund ihrer häßlichen
> wulstigen Verkleidung von der vordersten Sitzreihe nicht einsehen.

Dann solltest du diesem netten Fräulein, das die Stationen ansagt,
einfach zuhören.

> Ich finde den Bus unfreundlich.

Du kannst zumindest im Unterdeck aufrecht stehen und findest ihn
trotzdem unfreundlich. Vermutlich wird der Bus nun böse sein und
schrumpfen.

Gruss
Nicolas


--
"Stell dir vor, ich wäre eine Fahrkarte." (Niklas P.)
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From:Thomas Krickstadt
Subject:Re: [Tsp] Ein gallisches Dorf unter dem Rathenauplatz
Date:21 Jan 2005 19:52:57 GMT
Niklas Pempel:

> Es kommt ihm freundlich vor, dieses scheußliche Gefährt.

Ach komm', ich verstehe zwar, dass Du als eingefleischter
Bahnfan nichts für Busse übrig hast, aber so schlimm ist
das Aussehen unseres Stars ja nun wirklich nicht. Oder
magst Du grundsätzlich alles nach Colani-Design aussehende
nicht? Gibt es keine runden Formen an Fahrkartenautomaten?

>> Oder hat MAN diesmal versagt?

> Insgeheim hoffe ich es. ;-)

Selbst wenn, die nächsten hundert Wagen der Serienlieferung
werden bestimmt schon fertig gemacht und dann ist kurz über
lang kein Ausweichen mehr möglich ... ;-)

Gruß, Thomas
--
Thomas Krickstadt, Berlin, Germany,
From:Niklas Pempel
Subject:Re: [Tsp] Ein gallisches Dorf unter dem Rathenauplatz
Date:Fri, 21 Jan 2005 21:01:01 +0100
Am 21 Jan 2005 19:52:57 GMT schrieb Thomas Krickstadt:

>> Es kommt ihm freundlich vor, dieses scheußliche Gefährt.
>
> Ach komm', ich verstehe zwar, dass Du als eingefleischter
> Bahnfan nichts für Busse übrig hast, aber so schlimm ist
> das Aussehen unseres Stars ja nun wirklich nicht.

Nein, aber es zählen die inneren Werte. Und diese gebogene Frontscheibe im
Oberdeck spiegelt wirklich viel Licht und man kann kaum rausgucken.

> Oder magst Du grundsätzlich alles nach Colani-Design aussehende
> nicht?

Wenn man es etwas "entschärft" kann ich es ertragen.

> Gibt es keine runden Formen an Fahrkartenautomaten?

Sehr selten. Aber so rund wie die Werke von Colani sind sie nicht.

> Selbst wenn, die nächsten hundert Wagen der Serienlieferung
> werden bestimmt schon fertig gemacht und dann ist kurz über
> lang kein Ausweichen mehr möglich ... ;-)

Ich habe die Hoffnung, dass sie durch die S-Bahn-Brücke in Zehlendorf nicht
durchpassen und damit nicht auf 285 und 101 zum Einsatz kommen.

Grüße,

Niklas
--
"ich will Leben in meinem Tunnel unter der Eisackstrasse!"
Markus J.
From:Thomas Krickstadt
Subject:Re: [Tsp] Ein gallisches Dorf unter dem Rathenauplatz
Date:21 Jan 2005 20:10:50 GMT
Niklas Pempel:
> Thomas Krickstadt:

> Und diese gebogene Frontscheibe im Oberdeck spiegelt
> wirklich viel Licht und man kann kaum rausgucken.

Hm, als ich durch die Frontscheibe blickte, konnte ich
kaum Reflexionen ausmachen (siehe Fotos auf den Seiten
und
). Liegt
das eventuell an Deiner Größe, dass Du stärker als
andere in der Sicht eingeschränkt bist (obwohl auch
große Menschen genügend Platz im Oberdeck haben)?

>> Selbst wenn, die nächsten hundert Wagen der Serienlieferung
>> werden bestimmt schon fertig gemacht und dann ist kurz über
>> lang kein Ausweichen mehr möglich ... ;-)

> Ich habe die Hoffnung, dass sie durch die S-Bahn-Brücke in
> Zehlendorf nicht durchpassen und damit nicht auf 285 und 101
> zum Einsatz kommen.

Dabei hat mir Nicolas erst gerade kürzlich versichert,
dieser Bus und die Busse der Serienlieferung würden
(fast) ausschließlich nur in Zehlendorf zum Einsatz
kommen. Dabei vermute ich insgeheim, er wollte mir
meinen Wunsch nach Einsatz des Prototypen auf der
Linie 134 vermiesen. Wo wir doch gar keine niedrigen
Brücken auf dieser Linie haben ... ;-)

Gruß, Thomas
--
Thomas Krickstadt, Berlin, Germany,
From:Nicolas L. Jost
Subject:Re: [Tsp] Ein gallisches Dorf unter dem Rathenauplatz
Date:21 Jan 2005 20:44:04 GMT
Thomas Krickstadt wrote...

> Hm, als ich durch die Frontscheibe blickte, konnte ich
> kaum Reflexionen ausmachen

Welch helle Nacht doch deine Bilder zeigen. Niklas sprach doch vom nächtlichen
Berlin, Thomas.

> Dabei hat mir Nicolas erst gerade kürzlich versichert,
> dieser Bus und die Busse der Serienlieferung würden
> (fast) ausschließlich nur in Zehlendorf zum Einsatz
> kommen.

Ich habe dir lediglich versichern wollen, dass man erreichen könnte, dass diese
Busse nur in der Zivilisation eingesetzt werden und Berlins Partnerstadt dafür
schöne Citaro G (oder Citari G?) erhalten könnte. Ich hatte den Eindruck, dass du
dich darüber freuen würdest und nahm dir ausserdem die Bemerkung, die Linie (1)48
sei "abseits" übel.

> Dabei vermute ich insgeheim, er wollte mir
> meinen Wunsch nach Einsatz des Prototypen auf der
> Linie 134 vermiesen.

Ich habe mir nur Sorgen um den Bus gemacht.

> Wo wir doch gar keine niedrigen Brücken auf dieser Linie haben ... ;-)

Irgendein Ministerium braucht sicherlich noch eine Aussenstelle im Stil des Neuen
Kreuzberger Zentrums, die man dann über irgendeine Strasse in deiner Gegend bauen
wird.
Das geht schon.

Gruss
Nicolas

--
"Stell dir vor, ich wäre eine Fahrkarte." (Niklas P.)
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http://www.kampagne.de
From:Thomas Krickstadt
Subject:Re: [Tsp] Ein gallisches Dorf unter dem Rathenauplatz
Date:21 Jan 2005 22:19:28 GMT
Nicolas L. Jost:
> Thomas Krickstadt:

>> Hm, als ich durch die Frontscheibe blickte, konnte ich
>> kaum Reflexionen ausmachen

> Welch helle Nacht doch deine Bilder zeigen. Niklas sprach
> doch vom nächtlichen Berlin, Thomas.

Welch' ein Einwand ... Niklas sprach nicht von der Störung
seines Blickes auf das nächtliche Berlin, er schrieb davon ...

Es ist doch klar, dass aus einem hellen Wagen niemals in
die dunkle Nacht geblickt werden kann, ohne Reflexionen
ertragen zu müssen. Derartige Reflexionen sind keineswegs
eine Eigenschaft, die nur die gebogenen Scheiben des Busses
3099 zeigen, sondern die auf Scheiben aller öffentlichen
Verkehrsmittel zu beobachten sind. Vielleicht könnte bei
dieser Gelegenheit André davon berichten, wie stark das
Licht des Fahrgastraumes eines H-Zuges auf die innere
Seite der Frontscheibe desselben wirkt.

>> Dabei hat mir Nicolas erst gerade kürzlich versichert,
>> dieser Bus und die Busse der Serienlieferung würden
>> (fast) ausschließlich nur in Zehlendorf zum Einsatz
>> kommen.

> Ich habe dir lediglich versichern wollen, dass man
> erreichen könnte, dass diese Busse nur in der
> Zivilisation eingesetzt werden und Berlins Partnerstadt
> dafür schöne Citaro G (oder Citari G?) erhalten könnte.

Und Du glaubst, das Absprechen von Zivilisation in meinem
Wohnort würde mich glücklich machen?

> Ich hatte den Eindruck, dass du dich darüber freuen
> würdest und nahm dir ausserdem die Bemerkung, die
> Linie (1)48 sei "abseits" übel.

Gut, dass wir darüber schreiben. Für mich ist die Linie
148 "abseits" meiner "normalen" Verkehrswege, für Dich
ist wahrscheinlich die Linie 134 "abseits" Deiner
"normalen" Verkehrswege. Und nein, ich freue micht nicht
über Gelenkbusse auf den Buslinien, die ich brauche.

> Irgendein Ministerium braucht sicherlich noch eine
> Aussenstelle im Stil des Neuen Kreuzberger Zentrums,
> die man dann über irgendeine Strasse in deiner Gegend
> bauen wird. Das geht schon.

Und wieder eine Spitze gegen "meine Gegend". Warum sollte
sich jemand eine solche "Verschandelung" seines Wohnortes
wünschen?

Gruß, Thomas
--
Thomas Krickstadt, Berlin, Germany,
From:Nicolas L. Jost
Subject:Re: [Tsp] Ein gallisches Dorf unter dem Rathenauplatz
Date:21 Jan 2005 23:04:23 GMT
Thomas Krickstadt wrote...

> Welch' ein Einwand ... Niklas sprach nicht von der Störung
> seines Blickes auf das nächtliche Berlin, er schrieb davon ...

Dir gegenüber schrieb er nur davon.

> Es ist doch klar, dass aus einem hellen Wagen niemals in
> die dunkle Nacht geblickt werden kann, ohne Reflexionen
> ertragen zu müssen.

Wenn der neumodische Bus aber nicht so garstig hell wäre, dann würde
der Ausblick nicht so erschwert. In diesem Vergleich schneiden SD 202
und SD 200 weitaus besser ab.

> Derartige Reflexionen sind keineswegs eine Eigenschaft, die nur die
> gebogenen Scheiben des Busses 3099 zeigen, sondern die auf Scheiben
> aller öffentlichen Verkehrsmittel zu beobachten sind.

Ich habe den Eindruck, dass du die erste Reihe im Oberdeck meidest.
Wenn du zu später Stunde einmal mit einem SD 202 in dein Dorf reisen
solltest, dann würde ich dir die erste Reihe empfehlen, da man einen
nachzu ungetrübten Blick nach draussen geniessen kann. Das liegt vor
allem daran, dass man - abgesehen vom 3550 - in der ersten Reihe auf
Leuchtstoffröhren verzichtet hat. Die gebogene Scheibe, die ich
eigentlich ziemlich hypsz finde, erleichtert das Herausschauen zu
nächtlicher Stunde nicht. Da muss ich Niklas zustimmen, auch wenn ich
es sehr ungern tue.

> Vielleicht könnte bei dieser Gelegenheit André davon berichten, wie
> stark das Licht des Fahrgastraumes eines H-Zuges auf die innere
> Seite der Frontscheibe desselben wirkt.

Der kennt seine Linie, der muss nichts sehen. ;-)

> Und Du glaubst, das Absprechen von Zivilisation in meinem
> Wohnort würde mich glücklich machen?

Ich hielt dich für so einen Back-to-the-roots-Typen.

> Gut, dass wir darüber schreiben. Für mich ist die Linie
> 148 "abseits" meiner "normalen" Verkehrswege, für Dich
> ist wahrscheinlich die Linie 134 "abseits" Deiner
> "normalen" Verkehrswege.

Ja, denn ich löse immer nur Billette, die innerhalb der Stadtgrenze
gültig sind.

> Und nein, ich freue micht nicht über Gelenkbusse auf den Buslinien,
> die ich brauche.

Hier wird einem doch so oft erklärt, dass Gelenkbusse so toll sind.
Was hast du nur gegen diese wunderbaren Kisten?

> Und wieder eine Spitze gegen "meine Gegend". Warum sollte
> sich jemand eine solche "Verschandelung" seines Wohnortes
> wünschen?

Thomas, es geht heutzutage nicht darum, dass man sich etwas wünscht
oder nicht wünscht.
Wir leben in einer Zeit, die Flexibilität und Begeisterungsfähigkeit
voraussetzt.
By the way, hast du dir die Titelseite der aktuellen Wiwo schon
angesehen? Wenn nicht:
ex.html>

Gruss
Nicolas

--
"Stell dir vor, ich wäre eine Fahrkarte." (Niklas P.)
++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++
http://www.kampagne.de
From:Thomas Krickstadt
Subject:Re: [Tsp] Ein gallisches Dorf unter dem Rathenauplatz
Date:21 Jan 2005 23:24:39 GMT
Nicolas L. Jost:
> Thomas Krickstadt:

>> Es ist doch klar, dass aus einem hellen Wagen niemals in
>> die dunkle Nacht geblickt werden kann, ohne Reflexionen
>> ertragen zu müssen.

> Wenn der neumodische Bus aber nicht so garstig hell wäre,
> dann würde der Ausblick nicht so erschwert. In diesem
> Vergleich schneiden SD 202 und SD 200 weitaus besser ab.

Zugegebenermaßen ist die erste Reihe der alten DDs in der
Nacht dunkler, wahrscheinlich, um den Fahrer nicht mit der
Helligkeit von oben zu irritieren. Aber schön finde ich das
nicht.

>> Derartige Reflexionen sind keineswegs eine Eigenschaft,
>> die nur die gebogenen Scheiben des Busses 3099 zeigen,
>> sondern die auf Scheiben aller öffentlichen Verkehrsmittel
>> zu beobachten sind.

> Ich habe den Eindruck, dass du die erste Reihe im Oberdeck
> meidest. Wenn du zu später Stunde einmal mit einem SD 202
> in dein Dorf reisen solltest, dann würde ich dir die erste
> Reihe empfehlen, da man einen nachzu ungetrübten Blick nach
> draussen geniessen kann. Das liegt vor allem daran, dass man
> - abgesehen vom 3550 - in der ersten Reihe auf
> Leuchtstoffröhren verzichtet hat.

In meiner letzten Antwort an Niklas kannst Du meine Präferenzen
nachlesen, insofern würde ich gerne 'mal mit dem 3550 in der
ersten Reihe fahren.

>> Vielleicht könnte bei dieser Gelegenheit André davon berichten,
>> wie stark das Licht des Fahrgastraumes eines H-Zuges auf die
>> innere Seite der Frontscheibe desselben wirkt.

> Der kennt seine Linie, der muss nichts sehen. ;-)

Ich glaube gesehen zu haben, dass die Glaswand hinter Andrés
Arbeitsplatz getönt ist, um gerade diese Reflexionen zu mindern.

>> Und nein, ich freue micht nicht über Gelenkbusse auf den
>> Buslinien, die ich brauche.

> Hier wird einem doch so oft erklärt, dass Gelenkbusse so toll
> sind. Was hast du nur gegen diese wunderbaren Kisten?

Sie sind unbequem (engere Sitze), meistens zu voll und schaukeln
sehr viel unangenehmer als DD.

> By the way, hast du dir die Titelseite der aktuellen Wiwo
> schon angesehen?

Nein, bisher fehlte mir die URL.

> Wenn nicht:
>

Isch baue keine Mobiltelefone. :-D

Gruß, Thomas
--
Thomas Krickstadt, Berlin, Germany,
From:Nicolas L. Jost
Subject:Re: [Tsp] Ein gallisches Dorf unter dem Rathenauplatz
Date:22 Jan 2005 07:09:46 GMT
Thomas Krickstadt wrote...

> Zugegebenermaßen ist die erste Reihe der alten DDs in der
> Nacht dunkler,

Na ja, die DE sind nach Einbruch der Dunkelheit eigentlich auch ziemlich unangenehm.

> wahrscheinlich, um den Fahrer nicht mit der Helligkeit von oben zu irritieren.

Wenn es das wäre, so hätte man sicherlich den Einbau einer Leuchtstoffröhre auf der
rechten Seite nicht gescheut.

> Aber schön finde ich das nicht.

Ich vermute, dass die meisten Menschen, die nach Einbruch der Dunkelheit die erste
Reihe okkupieren, den ungetrübten Ausblick bevorzugen und du somit basisdemokratisch
überstimmt würdest.

> In meiner letzten Antwort an Niklas kannst Du meine Präferenzen
> nachlesen, insofern würde ich gerne 'mal mit dem 3550 in der
> ersten Reihe fahren.

Wenn du höflich fragst, dann geht das sicherlich.


> Sie sind unbequem (engere Sitze),

Und davon sehr viel weniger.

> Isch baue keine Mobiltelefone. :-D

Du hoffst also, dass du von den zu gegebener Zeit erfolgenden Sparmassnahmen verschont
bleibst? Wenn ich ehrlich bin, das hoffe ich auch, da du sonst womöglich dein
Abonnement des "Tagesspiegel" kündigen würdest, was wir hier alle sehr bedauern
würden.

Gruss
Nicolas

--
"Stell dir vor, ich wäre eine Fahrkarte." (Niklas P.)
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http://www.kampagne.de
From:Thomas Krickstadt
Subject:Re: [Tsp] Ein gallisches Dorf unter dem Rathenauplatz
Date:22 Jan 2005 11:59:02 GMT
Nicolas L. Jost:
> Thomas Krickstadt:

>> .... um den Fahrer nicht mit der Helligkeit von
>> oben zu irritieren.

> Wenn es das wäre, so hätte man sicherlich den Einbau
> einer Leuchtstoffröhre auf der rechten Seite nicht
> gescheut.

Vielleicht blendet nur eine erleuchtete linke Seite?

>> Aber schön finde ich das nicht.

> Ich vermute, dass die meisten Menschen, die nach
> Einbruch der Dunkelheit die erste Reihe okkupieren,
> den ungetrübten Ausblick bevorzugen und du somit
> basisdemokratisch überstimmt würdest.

Nicht, wenn ich in Kladow einsteige, dann bin ich der
erste. ;-)

>> In meiner letzten Antwort an Niklas kannst Du meine
>> Präferenzen nachlesen, insofern würde ich gerne 'mal
>> mit dem 3550 in der ersten Reihe fahren.

> Wenn du höflich fragst, dann geht das sicherlich.
>

Danke für den Link. Es gibt also keine DD im Regeleinsatz
mehr, deren vordere Sitze beleuchtet sind (außer 3099)?

>> Isch baue keine Mobiltelefone. :-D

> Du hoffst also, dass du von den zu gegebener Zeit
> erfolgenden Sparmassnahmen verschont bleibst? Wenn ich
> ehrlich bin, das hoffe ich auch, da du sonst womöglich
> dein Abonnement des "Tagesspiegel" kündigen würdest,
> was wir hier alle sehr bedauern würden.

Nein, ich weiß, dass wir von Sparmaßnahmen betroffen
sind und wir spüren das schon (wieder) an allen Ecken
und Enden. Aber in dieser Situation sind wir immer
wieder und in meinem Berufsleben hat es noch nie die
Sicherheit gegeben, dass ich mir nicht darüber Gedanken
machen müsste. Aber dies hier ist privat und das andere
hat nichts mit Verkehr zu tun (Schnapps ist Schnapps
und ... :-).

Gruß, Thomas
--
Thomas Krickstadt, Berlin, Germany,
From:Nicolas L. Jost
Subject:Re: [Tsp] Ein gallisches Dorf unter dem Rathenauplatz
Date:22 Jan 2005 23:57:19 GMT
Thomas Krickstadt wrote...

> Vielleicht blendet nur eine erleuchtete linke Seite?

So wollte ich meinen Satz eigentlich verstanden wissen.
Interessanterweise hat man in besagtem 3550 allerdings auf der *linken*
Seite eine furchtbar störende Leuchtstoffröhre über sich.
Ich erinnere mich noch genau, dass ich mich im Sommer bei nächtlichen
Fahrten mit der OL 100 furchtbar darüber aufgeregt habe.

> Nicht, wenn ich in Kladow einsteige, dann bin ich der
> erste. ;-)

Dein Demokratieverständnis begeistert mich immer wieder. ;-)

> Danke für den Link. Es gibt also keine DD im Regeleinsatz
> mehr, deren vordere Sitze beleuchtet sind (außer 3099)?

Doch, den 2556.

Gruss
Nicolas, gerade ein Siemens S6D im Schrank gefunden habend.


--
"Stell dir vor, ich wäre eine Fahrkarte." (Niklas P.)
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From:Matthias Lütticke
Subject:Re: [Tsp] Ein gallisches Dorf unter dem Rathenauplatz
Date:Sun, 23 Jan 2005 15:08:11 +0100

"Nicolas L. Jost" schrieb
>> Es gibt also keine DD im Regeleinsatz
>> mehr, deren vordere Sitze beleuchtet sind (außer 3099)?
>
> Doch, den 2556.
>

Ich denke, es wird eher 3556 sein, da 2556 eher zu niedrig und zu lang für
einen DD sein wird.


MfG Matthias
From:Nicolas L. Jost
Subject:Re: [Tsp] Ein gallisches Dorf unter dem Rathenauplatz
Date:23 Jan 2005 14:30:12 GMT
Matthias Lütticke wrote...

> Ich denke, es wird eher 3556 sein, da 2556 eher zu niedrig und zu
> lang für einen DD sein wird.

Du fährst selten mit der OL 218, nicht wahr?

Gruss
Nicolas

--
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From:Matthias Lütticke
Subject:Re: [Tsp] Ein gallisches Dorf unter dem Rathenauplatz
Date:Sun, 23 Jan 2005 16:14:07 +0100

"Nicolas L. Jost" schrieb
>
> Du fährst selten mit der OL 218, nicht wahr?
>
> Gruss
> Nicolas

Nie. Aber haben wirklich zwei unterschiedliche Fzge die gleiche Wagennummer
(Kennzeichen)?

MfG Matthias
From:Nicolas L. Jost
Subject:Re: [Tsp] Ein gallisches Dorf unter dem Rathenauplatz
Date:23 Jan 2005 15:25:34 GMT
Matthias Lütticke wrote...

> Nie. Aber haben wirklich zwei unterschiedliche Fzge die gleiche
> Wagennummer (Kennzeichen)?

B-V 2556 vs. B-Z 2556
2556.htm>

Gruss
Nicolas

--
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From:André_Loop
Subject:Re: [Tsp] Ein gallisches Dorf unter dem Rathenauplatz
Date:Sun, 23 Jan 2005 17:05:24 +0100
Nicolas L. Jost schrieb:

>http://www.traditionsbus.de/Veranstaltungen/schering/schering_
>2556.htm>

Ohne Umbruch funktioniert der Link.


--
Beste Grüße
André
www.untergrundbahn.de - Die Berliner U-Bahn-Galerie
From:Thomas Krickstadt
Subject:Re: [Tsp] Ein gallisches Dorf unter dem Rathenauplatz
Date:23 Jan 2005 10:46:51 GMT
Nicolas L. Jost:
> Thomas Krickstadt:

>> Es gibt also keine DD im Regeleinsatz mehr,
>> deren vordere Sitze beleuchtet sind (außer 3099)?

> Doch, den 2556.

Und? Fährt der auf der Linie 218 oder auch woanders?

> gerade ein Siemens S6D im Schrank gefunden habend.

Die meisten Mobilfunkunternehmen bieten ein "Handy-Recyling"
an, einige engagieren sich dafür sogar sozial, siehe z. Bsp.
.

Gruß, Thomas
--
Thomas Krickstadt, Berlin, Germany,
From:Niklas Pempel
Subject:Re: [Tsp] Ein gallisches Dorf unter dem Rathenauplatz
Date:Sat, 22 Jan 2005 00:02:00 +0100
Am 21 Jan 2005 22:19:28 GMT schrieb Thomas Krickstadt:

> Es ist doch klar, dass aus einem hellen Wagen niemals in
> die dunkle Nacht geblickt werden kann, ohne Reflexionen
> ertragen zu müssen. Derartige Reflexionen sind keineswegs
> eine Eigenschaft, die nur die gebogenen Scheiben des Busses
> 3099 zeigen, sondern die auf Scheiben aller öffentlichen
> Verkehrsmittel zu beobachten sind.

Aber bei dieser Missbildung von 3099 tritt sie ob der sehr hellen
Innenraumbeleuchtung stärker auf, als in den SD 202, die eine kuscheligere
Beleuchtung haben.

Grüße,

Niklas
--
"ich will Leben in meinem Tunnel unter der Eisackstrasse!"
Markus J.
From:Thomas Krickstadt
Subject:Re: [Tsp] Ein gallisches Dorf unter dem Rathenauplatz
Date:21 Jan 2005 23:06:10 GMT
Niklas Pempel:

> Aber bei dieser Missbildung von 3099 tritt sie ob der
> sehr hellen Innenraumbeleuchtung stärker auf, als in
> den SD 202, die eine kuscheligere Beleuchtung haben.

Wenn Du müde bist, solltest Du ein Bett aufsuchen und
Dich nicht in die Ecke eines SD 202 klemmen (ist auch
viel bequemer). Ich freue mich jedenfalls, wenn ich
abends einen hell ausgeleuchteten Sitzplatz im Oberdeck
eines Busses zum Lesen der längeren Artikel meiner
Tageszeitung finden kann. ;-)

Gruß, Thomas
--
Thomas Krickstadt, Berlin, Germany,
From:Nicolas L. Jost
Subject:Re: [Tsp] Ein gallisches Dorf unter dem Rathenauplatz
Date:21 Jan 2005 23:09:44 GMT
Thomas Krickstadt wrote...

> Ich freue mich jedenfalls, wenn ich abends einen hell ausgeleuchteten
> Sitzplatz im Oberdeck eines Busses zum Lesen der längeren Artikel
> meiner Tageszeitung finden kann. ;-)

Du bist also einer dieser reizenden Menschen, die sich mit ihrer
Lektüre in die erste Reihe begeben und den an der Umwelt interessierten
MitbürgerInnen dadurch die Freude am Leben nehmen.
Man müsste die Aufkleber mit dem durchgestrichenen Hund (an der Treppe
zum Oberdeck) durch solche ersetzen, die eine durchgestrichene Zeitung
zeigen.

Gruss
Nicolas

--
"Stell dir vor, ich wäre eine Fahrkarte." (Niklas P.)
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From:Thomas Krickstadt
Subject:Re: [Tsp] Ein gallisches Dorf unter dem Rathenauplatz
Date:21 Jan 2005 23:27:49 GMT
Nicolas L. Jost:
> Thomas Krickstadt:

>> Ich freue mich jedenfalls, wenn ich abends einen hell
>> ausgeleuchteten Sitzplatz im Oberdeck eines Busses zum
>> Lesen der längeren Artikel meiner Tageszeitung finden
>> kann. ;-)

> Du bist also einer dieser reizenden Menschen, die sich
> mit ihrer Lektüre in die erste Reihe begeben und den an
> der Umwelt interessierten MitbürgerInnen dadurch die
> Freude am Leben nehmen.

Nein, ich nehme mit meiner Zeitung meistens einen Mittelplatz
auf dem Oberdeck ein, da es vorne zu dunkel ist. Wenn ich
'mal den Sitz in der ersten Reihe wähle, dann nur, weil ich
nichts zu lesen habe.

> Man müsste die Aufkleber mit dem durchgestrichenen Hund
> (an der Treppe zum Oberdeck) durch solche ersetzen, die
> eine durchgestrichene Zeitung zeigen.

Sonst geht es Dir gut, ja?

Gruß, Thomas
--
Thomas Krickstadt, Berlin, Germany,
From:Nicolas L. Jost
Subject:Re: [Tsp] Ein gallisches Dorf unter dem Rathenauplatz
Date:22 Jan 2005 06:57:33 GMT
Thomas Krickstadt wrote...

> Nein, ich nehme mit meiner Zeitung meistens einen Mittelplatz
> auf dem Oberdeck ein, da es vorne zu dunkel ist.

So gehört es sich auch.

> Wenn ich 'mal den Sitz in der ersten Reihe wähle, dann nur, weil ich
> nichts zu lesen habe.

Dann ziehe ich meine Anschuldigung hiermit zurück.

>> Man müsste die Aufkleber mit dem durchgestrichenen Hund
>> (an der Treppe zum Oberdeck) durch solche ersetzen, die
>> eine durchgestrichene Zeitung zeigen.
>
> Sonst geht es Dir gut, ja?

Vielen Dank, mir geht es heute eigentlich ausgesprochen gut. Solltest du die zitierte
Äusserung tatsächlich ernst genommen haben, so kann ich dich beruhigen. Von mir aus
können wir den durchgestrichenen Hund auch stehen lassen. ;-)

Gruss
Nicolas

--
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From:Nicolas L. Jost
Subject:Re: [Tsp] Ein gallisches Dorf unter dem Rathenauplatz
Date:21 Jan 2005 19:39:09 GMT
Thomas Krickstadt wrote...

> Doch, Du hast mir versichert, kein Schweizer zu sein, sondern
> nur mehrere Verwandte in der Schweiz zu haben.

Oh, es lernt. ;-)

> Kannst Du nun zur Frage eine Antwort beisteuern

Wenn wir einmal von den recht toleranten Baslern absehen, dann kann man
deine Vermutung bestätigen. Lediglich denen, die im Welschland hausen,
würde ich teilweise ein anderes Verhalten zutrauen.


> oder lässt Dich das armselige Verhalten der Fahrerin des
> verunglückten Lastwagens völlig kalt?

Das schliesst sich doch nicht aus.

Gruss
Nicolas

--
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From:Niklas Pempel
Subject:Re: [Tsp] Ein gallisches Dorf unter dem Rathenauplatz
Date:Fri, 21 Jan 2005 20:08:05 +0100
Am 21 Jan 2005 18:56:26 GMT schrieb Nicolas L. Jost:

> Dadurch wäre Thomas' Annahme, die er als Frage getarnt hat, eindeutig
> widerlegt, wenn wir diese Frage nicht schon geklärt hätten.
> Was, das haben wir noch gar nicht? Dann ist sie widerlegt.

Du bist doch ein Schweizer, oder, Nicolas?

> Ich kann dir aus eigener Erfahrung versichern, dass dir diese Erklärung
> kein einziger Polizist abnehmen wird.

Die kenne mich schon von zahlreichen von mir aufgegebenen Anzeigen.

> Ausserdem bist du sogar in ein "Gebäude" eingebrochen um deine Tat
> (Schränkchennapping nennt man das) zu begehen.

Nein Nicolas, ich habe das Schränkchen von seinem Leiden erlöst. Es ist so
froh darüber, dass es heute früh zu mir ins Bett hüpfte und mich
wachschleckte. Das Schränkchen ist verliebt, glaube ich.

Ach ja: Hübsche Sig hast du da.

Grüße,

Niklas
--
"ich will Leben in meinem Tunnel unter der Eisackstrasse!"
Markus J.
From:Nicolas L. Jost
Subject:Re: [Tsp] Ein gallisches Dorf unter dem Rathenauplatz
Date:21 Jan 2005 19:23:09 GMT
Niklas Pempel wrote...

> Du bist doch ein Schweizer, oder, Nicolas?

Thomas wird dir das genauer erklären können, da ich ihm diesen
Sachverhalt bei der Wanderung auf der Siemensbahn darlegte.
Wenn mir schon niemand zuhört, dann muss ich auch nicht alles
mehrfach berichten.

> Die kenne mich schon von zahlreichen von mir aufgegebenen
> Anzeigen.

Du machst ihnen Arbeit, sie mögen dich daher nicht.

> Nein Nicolas, ich habe das Schränkchen von seinem Leiden erlöst.

Es sah dort an der Wand nicht sehr unglücklich aus.
Wenn du dich hier schon als grosser Wohltäter hinstellst, dann wollen
wir nicht vergessen, dass du ihm diese wunderschönen Aufkleber
geraubt hast.

> Es ist so froh darüber, dass es heute früh zu mir ins Bett hüpfte

Es hüpfte? Ohne Füsse?

> und mich wachschleckte.

Ohne Zunge?

> Das Schränkchen ist verliebt, glaube ich.

Manchmal mache ich mir grosse Sorgen um deinen Geisteszustand, da
dieser in noch sehr viel schlechterem Zustand als meiner zu sein
scheint.

> Ach ja: Hübsche Sig hast du da.

Zusammen mit deinem Posting ergibt sich da doch ein wunderschönes
Mosaik.

Gruss
Nicolas

--
"Stell dir vor, ich wäre eine Fahrkarte." (Niklas P.)
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From:Niklas Pempel
Subject:Re: [Tsp] Ein gallisches Dorf unter dem Rathenauplatz
Date:Fri, 21 Jan 2005 20:30:47 +0100
Am 21 Jan 2005 19:23:09 GMT schrieb Nicolas L. Jost:

> Du machst ihnen Arbeit, sie mögen dich daher nicht.

Doch, sie mögen mich.

> Es sah dort an der Wand nicht sehr unglücklich aus.

Doch. Seine Tür war offen, es war kalt und es war dreckig. Kein Schränkchen
fühlt sich so wohl.

> Wenn du dich hier schon als grosser Wohltäter hinstellst, dann wollen
> wir nicht vergessen, dass du ihm diese wunderschönen Aufkleber
> geraubt hast.

Diese Aufkleber haben es daran gehindert, seine Persönlichkeit zu
entfalten.

> Es hüpfte? Ohne Füsse?

Oh ja. Mein Schränkchen kann das.

> Ohne Zunge?

Es nutzte eine angefeuchtete Fahrkarte als Zunge.

> Manchmal mache ich mir grosse Sorgen um deinen Geisteszustand, da
> dieser in noch sehr viel schlechterem Zustand als meiner zu sein
> scheint.

Das kann eigentlich kaum sein. Ich kenne deinen Geisteszustand ja
inzwischen etwas genauer.

> Zusammen mit deinem Posting ergibt sich da doch ein wunderschönes
> Mosaik.

Ja, wirklich wunderschön.

Grüße,

Niklas
--
"ich will Leben in meinem Tunnel unter der Eisackstrasse!"
Markus J.
From:Nicolas L. Jost
Subject:Re: [Tsp] Ein gallisches Dorf unter dem Rathenauplatz
Date:21 Jan 2005 19:51:22 GMT
Niklas Pempel wrote...

> Doch, sie mögen mich.

Wahrscheinlich bist du der einzige Mensch, der sie oft besucht.
Schliesslich tragen diese Leute Waffen und erklären einem, man solle
"bitte das Rotlicht" beachten, wenn man die Strasse überquert, was
sie generell eher unbeliebt macht.

> Doch. Seine Tür war offen, es war kalt und es war dreckig. Kein
> Schränkchen fühlt sich so wohl.

Und warum ist es dann nicht einfach an einen schönen Ort gegangen?

> Diese Aufkleber haben es daran gehindert, seine Persönlichkeit zu
> entfalten.

Das ist einleuchtend. Mit dem Geld, das man der S-Bahn jetzt nicht
mehr gibt, könnte man doch eigentlich die Pflege von solchen
Schränkchen subventionieren.

> Oh ja. Mein Schränkchen kann das.

Was für ein Alptraum.

> Es nutzte eine angefeuchtete Fahrkarte als Zunge.

Es wollte damit ausdrücken, dass es wieder zu seinem Bahnhof möchte.

> Das kann eigentlich kaum sein. Ich kenne deinen Geisteszustand ja
> inzwischen etwas genauer.

Mir fällt gerade auf, dass wir hier ziemlich OT sind.

> Ja, wirklich wunderschön.

Und sehr aussagekräftig.

Gruss
Nicolas


--
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From:Niklas Pempel
Subject:Re: [Tsp] Ein gallisches Dorf unter dem Rathenauplatz
Date:Fri, 21 Jan 2005 21:08:17 +0100
Am 21 Jan 2005 19:51:22 GMT schrieb Nicolas L. Jost:

> Und warum ist es dann nicht einfach an einen schönen Ort gegangen?

Weil es, wie dir sicherlich auffiel, an einer Wand hing und sich nicht
befreien konnte. Außerdem hätte es nichtmal den Dienstraum verlassen
können.

> Das ist einleuchtend. Mit dem Geld, das man der S-Bahn jetzt nicht
> mehr gibt, könnte man doch eigentlich die Pflege von solchen
> Schränkchen subventionieren.

Das gefällt mir. Ich bin mir ziemlich sicher, dass mein Schränkchen mit
dieser Inneneinrichtung ein Unikat ist.

> Was für ein Alptraum.

Es war sehr lustig anzusehen.

> Es wollte damit ausdrücken, dass es wieder zu seinem Bahnhof möchte.

Nein, es wollte mich aufwecken.

> Mir fällt gerade auf, dass wir hier ziemlich OT sind.

Naja, die Ausrede ist immerhin besser als die Frage, ob mir der Abend
genausogut gefallen würde, wie dir.

> Und sehr aussagekräftig.

Allerdings, Nicolas.

Grüße,

Niklas
--
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Markus J.
From:Nicolas L. Jost
Subject:Re: [Tsp] Ein gallisches Dorf unter dem Rathenauplatz
Date:21 Jan 2005 20:30:17 GMT
Niklas Pempel wrote...

> Weil es, wie dir sicherlich auffiel, an einer Wand hing und sich
> nicht befreien konnte.

Hätte es nicht einfach von seiner Befestigung auf den Boden hüpfen können?

> Außerdem hätte es nichtmal den Dienstraum verlassen können.

Es hätte doch aus dem Fenster hüpfen können. Oder nach Hilfe rufen.

> Das gefällt mir. Ich bin mir ziemlich sicher, dass mein
> Schränkchen mit dieser Inneneinrichtung ein Unikat ist.

Man sollte der S-Bahn also noch viel weniger Geld geben, damit man mehr Geld für die
Schranksubventionen hat. Ja, das klingt vernünftig. Für mich.

> Es war sehr lustig anzusehen.

Lustige Wahnvorstellungen? Na gut, dafür habe ich natürlich Verständnis.

> Nein, es wollte mich aufwecken.

Das Schränkchen selbst oder der Geist darin?

> Naja, die Ausrede ist immerhin besser als die Frage, ob mir der
> Abend genausogut gefallen würde, wie dir.

Da mir dieser Abend aber nicht gefällt, da du meinen Geisteszustand hier ansprichst,
erschien mir die Bemerkung "Schöner Abend eigentlich, nicht wahr?" etwas unpassend.
Ausserdem:
Wenn ich auf eine deiner seltsamen Bemerkungen und Fragen antworte, dass dies ein
schöner Abend (oder schönes Wetter oder...) sei, dann ist das keine Frage, sondern nur
eine Bemerkung, die dich von deinen Bemerkungen/Fragen abbringen soll (also im Prinzip
auch keine Ausrede). Wenn es umbedingt sein muss, dann ist es auch eine Frage, aber
eben nicht im Sinne einer Frage, sondern einer Bemerkung.

> Allerdings, Nicolas.

Ganz genau, Niklas.

Gruss
Nicolas


--
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