|
|
 | | From: | W. Wacker | | Subject: | Re: Was ist ein Name? | | Date: | Thu, 7 Oct 2004 16:39:48 +0200 |
|
|
 | strix meinte:
> Ich habe Herrn Wacker dazu bereits zwei emails geschickt. > Aber er geruht nicht einmal zu antworten.
Ich bin an einer privaten Kommunikation nicht interessiert. Du beklagtest Dich in Deinen E-Mails darüber, daß Du Dich durch meine Postings belästigt fühlst.
Dazu kann ich nur sagen, daß Dich niemand zwingt, den Thread zu lesen. Einmal wegklicken und Du hast ein- für allemal Deine Ruhe. Deshalb kann ich Dein Argument mit der Belästigung nicht nachvollziehen. Ich glaube deshalb, daß der wahre Grund für Deine, wie auch Sebastians Aufregung in der unbequemen Wahrheit liegt.
Die Datenschutzbestimmungen des TDDSG passen halt nicht in sein Konzept, weshalb er sich trotz eindeutiger Beweise (vgl. Signatur) weigert, sie zur Kenntnis zu nehmen. Will er seine Regeln dennoch durchsetzen, bleibt ihm nichts anderes übrig, als die Tatsachen zu leugnen und unwissenden Nutzern ihre Rechte zu verschweigen. Darin ist er Meister!
Klar, daß ich da nur störe...
> Wer ihm antwortet, füttert den Troll.
Weißt Du überhaupt, was ein Troll ist? So bezeichnet man üblicherweise Postings, die keinen anderen Zweck, als die reine Provokation haben. Aber so niedere Beweggründe habe ich sicher nicht, auch wenn es für Dich den Anschein haben mag.
Ich engagiere mich im Usenet für die informationelle Selbstbestimmung und störe mich an Leuten wie S. Bork, die anderen die Leuten die Wahrnehmung dieses absolut selbstverständlichen Rechts ausreden wollen oder sich gar so aufführen, als gehörte ihnen das Usenet.
Sebastian Bork unterliegt als Anbieter von Telediensten ebenso wie jeder andere Anbieter von Telediensten den geltenden Bestimmungen. Da alle Anbieter in Deutschland an diese Gesetze gebunden sind, gibt es keinen Anbieter, der pseudonymes Posten verbieten darf. Deshalb ist Sebastians Behauptung, er könne tun und lassen, was er wolle und als geistiger Vater der Hierarchie jedwede ihm sinnvoll erscheinende Regel etablieren, nicht nur falsch, sondern auch gelogen. Denn er weiß es besser!
Aber denken wir mal weiter:
Möchte Sebatian seine Realnamepflicht durchsetzen, wird ihm nichts anderes übrig, als nach und nach alle anderen Telediensteanbieter, die das geltende Recht respektieren, vom Feed auszuschließen.
Was dann übrig bliebe, wäre das kümmerliche und frag- mentierte Netz derer, die das Recht mißachten und deshalb früher oder später rechtliche Probleme bekommen.
Vielleicht bliebe sogar nur Sebastians Server übrig, der dann noch Kassel.* führt. Aber selbst dann kann er keine Realnamepflicht etablieren, weil er sich sonst selbst der Gefahr aussetzte, Ärger mit der Justiz zu bekommen. Die Behauptung also, die Gesetze des TDDSG würden für die Hierarchie nicht gelten, ist absurd, solange jeder einzelne Anbieter von diesem Gesetz betroffen ist.
Ich tue euch den Gefallen und ziehe mich aus diesem Netz zurück. Was ist sagen wollte, habe ich gesagt. Schade nur, daß es offensichtlich keiner von zustande gebracht hat, mal ernsthaft über das Thema Selbst- und Datenschutz nachzudenken.
Gruß Winfried --
|
|
|