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 | | From: | Stefan Bachmann | | Subject: | PC-Absturz bei korrekter Prozi-Taktung | | Date: | Sun, 26 Dec 2004 21:47:40 +0100 |
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 | Hi NG,
vor einer Weile schon postete ich wg. eines Problemes mit meinem PC. Leider kam mir damals was dazwischen, und das Beheben des Problemes erfordert eine Menge Tests mit ziemlicher Dauer - so kam ich erst jetzt zu Weihnachten dazu, mal wieder das Problem anzugehen, natürlich unter Dazunahme von Notizen über die Postings meiner alten Anfrage.
Problem ist folgendes: Wenn mein Athlon XP 2000+ auf meinem Motherboard (Epox EP 8K5A2+) mit 1250 statt 1666 MHz getaktet wird, dann funzt alles korrekt - aber logischerweise langsam(er). Bei der korrekten Taktung von 1666 MHz kommt es zu relativ unkontrollierten Abstürzen bzw. "sauberen" Reboots. Der Absturz tritt in 2 von 3 Fällen beim "Multimedia Benchmark" von Sandra 2005 auf, manchmal aber eben auch einfach so, und vor allem erst nach 2 Stunden oder länger, beim simplen Tippen von Emails. (Die Taktung von 1250 bzw. 1666 MHz ergibt sich - übrigens aus der FSB-Frequenz von 100 oder 133 MHz * 12,5 CPU Ratio aus dem Bios - steht auf Auto). Die Abstürze sind übrigens systemunabhängig und ereilen mich sowohl unter WinXP, W2K und Linux (Knoppix). Einen Test unter Dos hab ich mir mal gespart ;-)
Beim Googlen nach dem Problem kam ich fast nur auf Seiten, die sich auf das Übertakten von Prozessoren beziehen - aber vielleicht weiss ja hier jemand was besseres? Eine weitere Vermutung wäre übrigens mein relativ schwaches Netzteil, an dem auch eine ganze Menge Hardware hängt ... aber das ist eben im Moment nur eine Vermutung, und die ist (von meiner Seite bzw. von meinem Wissensstand aus) noch nicht konkret genug für den Kauf eines Netzteiles und einem Rumgebastel.
Falls jemand einen Tip hat - ich bin für alle _konstruktiven_ Hinweise zum Beheben des Fehlers offen! Das soll auch heissen, dass Hinweise auf andere Marken oder Hersteller nicht wirklich viel bringen (wenns z.B. um Chipsets etc. geht, a la "XXX ist sowieso besser als XXY" - das hilft mir nicht wirklich weiter).
Gruss und vielen Dank im Vorraus!
Stefan
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 | | From: | Ulrich G. Kliegis | | Subject: | Re: PC-Absturz bei korrekter Prozi-Taktung | | Date: | Sun, 26 Dec 2004 23:42:00 +0100 |
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 | On Sun, 26 Dec 2004 21:47:40 +0100, "Stefan Bachmann" wrote in kiel.computer:
> Falls jemand einen Tip hat - ich bin für alle _konstruktiven_ Hinweise zum >Beheben des Fehlers offen! Das soll auch heissen, dass Hinweise auf andere >Marken oder Hersteller nicht wirklich viel bringen (wenns z.B. um Chipsets >etc. geht, a la "XXX ist sowieso besser als XXY" - das hilft mir nicht >wirklich weiter).
RAM-Test schon gemacht? Auf der Knoppix-CT ist der amtlicher beim Booten verfuegbar. Da lass, wenn es nicht so schon deutlich wird, auch ruhig mal stundenlang diese Intensivversion (findest Du ueber's Konfigurationsmenue).
Gruss, U.
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 | | From: | Stefan Bachmann | | Subject: | Re: PC-Absturz bei korrekter Prozi-Taktung | | Date: | Mon, 27 Dec 2004 01:12:15 +0100 |
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 | "Ulrich G. Kliegis" schrieb im Newsbeitrag news:ldfus0d82m8um3ak160l5t8a5jtt22sj9e@4ax.com...
> RAM-Test schon gemacht? Auf der Knoppix-CT ist der amtlicher beim > Booten verfuegbar. Da lass, wenn es nicht so schon deutlich wird, auch > ruhig mal stundenlang diese Intensivversion (findest Du ueber's > Konfigurationsmenue).
Hab ich, ist schon eine Weile her. Auf die Stunde genau kann ich die Länge nicht mehr angeben, aber es müssten mindestens 6 Stunden gewesen sein (lief während eines Besuches bei meinen Eltern), realistisch dürften 7+ Stunden sein. Der Test lief über diese Dauer ohne Fehler. In diversen Foren zu Memtests habe ich allerdings über teilweise 12 Teststunden und mehr gelesen, so viel habe ich nicht hinbekommen. Den Test habe ich übrigens mit der langsamen und absturzfreien BIOSeinstellung gemacht.
> Gruss, > U.
Gruss, Stefan
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 | | From: | Ulrich G. Kliegis | | Subject: | Re: PC-Absturz bei korrekter Prozi-Taktung | | Date: | Mon, 27 Dec 2004 10:56:36 +0100 |
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 | On Mon, 27 Dec 2004 01:12:15 +0100, "Stefan Bachmann" wrote in kiel.computer:
>Memtests habe ich allerdings über teilweise 12 Teststunden und mehr gelesen, >so viel habe ich nicht hinbekommen. Den Test habe ich übrigens mit der >langsamen und absturzfreien BIOSeinstellung gemacht.
Sucht einer nachts was unter einer Laterne. Kommt ein anderer dazu und fragt, na, was verloren? - Ja, meine Autoschluessel. Der andere sucht mit. Nach ner Weile fragt er, Bist Du sicher, dass Du sie hier verloren hast? - Nee, das war da hinten! - Und warum suchst Du hier? - Hier ist es heller.
Also, Du weisst, was Du jetzt tun musst?
Gruss, U.
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 | | From: | Holger (hopet) Petersen | | Subject: | Re: PC-Absturz bei korrekter Prozi-Taktung | | Date: | Mon, 27 Dec 2004 11:14:49 +0000 |
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 | Ulrich G. Kliegis wrote:
> Also, Du weisst, was Du jetzt tun musst? ROTFLBTC
Gruss, Holger
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 | | From: | Stefan Bachmann | | Subject: | Re: PC-Absturz bei korrekter Prozi-Taktung | | Date: | Tue, 28 Dec 2004 23:00:38 +0100 |
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 | "Ulrich G. Kliegis" schrieb im Newsbeitrag news:mumvs0do4ell07guu3i5e9fa8ab4fap6ni@4ax.com...
>>Memtests habe ich allerdings über teilweise 12 Teststunden und mehr gelesen, >>so viel habe ich nicht hinbekommen. Den Test habe ich übrigens mit der >>langsamen und absturzfreien BIOSeinstellung gemacht. > > Sucht einer nachts was unter einer Laterne. Kommt ein anderer dazu und > fragt, na, was verloren? - Ja, meine Autoschluessel. Der andere sucht > mit. Nach ner Weile fragt er, Bist Du sicher, dass Du sie hier > verloren hast? - Nee, das war da hinten! - Und warum suchst Du hier? > - Hier ist es heller. > > Also, Du weisst, was Du jetzt tun musst?
Jepp, weiss ich - aber das ist ja wohl dann wieder komplexer als Du es darstellst ... Denn: Wenn ich einen stundenlangen Memtest durchführen soll, mein PC aber teilweise nach 10 Minuten abschmiert (Reboot), dann bedeutet es, dass ich mir jetzt jemanden suche, der seinen Speicher aus dem PC nimmt und meinen einbaut, und dann stundenlang den Memtest durchführt.
Denn: Ansonsten würde ich Deiner Suchweise mehr folgen als Du dachtest - ich mache einen Memtest, und während des Memtestes schmiert mir der Rechner ab. Folglich liegt das Problem am Speicher. Denn den teste ich ja grade (ich suche den Autoschlüssel weiter im Dunkeln, aber denke nicht über Möglichkeiten wie Gullideckel, Elstern, Hunde oder andere Finder nach).
Ansonsten lief der Speicher bisher laut BIOS-Display beim Booten mit der ihm zugewiesenen Takt ... aber hier lasse ich mich gerne berichtigen: Vielleicht ist das ja nur ein theroretischer Wert, der durch den Takt des Prozis beeinflusst wird?
> Gruss, > U. >
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 | | From: | Ulrich G. Kliegis | | Subject: | Re: PC-Absturz bei korrekter Prozi-Taktung | | Date: | Thu, 30 Dec 2004 01:20:41 +0100 |
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 | On Tue, 28 Dec 2004 23:00:38 +0100, "Stefan Bachmann" wrote in kiel.computer:
> >"Ulrich G. Kliegis" schrieb im Newsbeitrag >news:mumvs0do4ell07guu3i5e9fa8ab4fap6ni@4ax.com...
>> Also, Du weisst, was Du jetzt tun musst? > > Jepp, weiss ich - aber das ist ja wohl dann wieder komplexer als Du es >darstellst ... Denn: Wenn ich einen stundenlangen Memtest durchführen soll, >mein PC aber teilweise nach 10 Minuten abschmiert (Reboot), dann bedeutet >es, dass ich mir jetzt jemanden suche, der seinen Speicher aus dem PC nimmt >und meinen einbaut, und dann stundenlang den Memtest durchführt.
Nein. Hast Du eine Vorstellung, was physisch passiert, wenn der Rechner 'abstuerzt'? Der Prozessor fuehrt dabei einen Befehl aus, der so garnicht im Programm steht, sondern aufgrund eines Lesefehlers oder sonstiger Unbill beim Prozessor fehlerhaft ankommt. Entweder kann sicher der Rechner dann noch in eine Fehlermeldung retten, die Dir was von unerwartetem Programmcode erzaehlt, oder das Ding springt (z.B. durch eine falsche Sprungadresse oder durch sonstige Fehlleistungen) ins Nirvana. (Bewusst vereinfacht und reduziert, der Kern ist: Der Absturz ist eine Folge eines flash verstnandennens Befhels :) )
Diese Fehler koennen mannigfaltige Ursachen haben, fehlerhafte Festplatten, Speicherfehler (in aller Regel dann Timingprobleme, oder ein RAM-Baustein oder ein Datentreiber ist mall geworden, angefressene Kontakte, Auswirkung von Verunreinigungen in irgendeinem Chip, es gibt nix, was es nicht gibt - erstaunlich allenfalls, dass ueberhaupt irgendwas funktioniert!). Das eigentliche Memtest-Programm ist winzig klein, sitzt normalerweise ganz unten im Speicher, ggf. nur im Cache des Prozessors, und macht nix anderes als den gesamten verfuegbaren RAM-Speicher wortweise mit verschiedenen Datenmustern vollzuschreiben und danach nachzusehen, ob das Reingeschriebene auch drinsteht. Wenn nicht gerade der unterste RAM-Bereich nen Knacks hat, kann weiter oben, wo der Speicher getestet wird, Tohuwabohu herrschen, der Memtest stampft da durch.
Wenn Du aber das Pozessor- und Bustiming auf Krueckstocktempo drosselst, entgehen Dir die Fehler, die durch Ueberschreiten der Spezifikationen des Speichers entstehen.
Mach doch einfach mal, wenn da Probleme sind, wirst Du sie schon nach Sekunden oder allenfalls Minuten sehen.
Je nach Besetzung des Speichers durch Programmcode, Daten, den Stack etc. tritt der Fehler im Alltag nicht reproduzierbar auf, wenn er RAM-Fehler zur Ursache hat.
Nu teste mal, und wenn Du was findest, wirst Du hier sicher weitergeholfen.
Gruss, U.
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 | | From: | Ulrich G. Kliegis | | Subject: | Re: PC-Absturz bei korrekter Prozi-Taktung | | Date: | Sun, 26 Dec 2004 23:48:19 +0100 |
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 | On Sun, 26 Dec 2004 23:42:00 +0100, Ulrich G. Kliegis wrote in kiel.computer:
Oha, wieder zu frueh gesendet. > >> Falls jemand einen Tip hat - ich bin für alle _konstruktiven_ Hinweise zum >>Beheben des Fehlers offen! Das soll auch heissen, dass Hinweise auf andere >>Marken oder Hersteller nicht wirklich viel bringen (wenns z.B. um Chipsets >>etc. geht, a la "XXX ist sowieso besser als XXY" - das hilft mir nicht >>wirklich weiter). > >RAM-Test schon gemacht? Auf der Knoppix-CT ist der amtlicher beim
soll heissen - der amtliche -
>Booten verfuegbar. Da lass, wenn es nicht so schon deutlich wird, auch >ruhig mal stundenlang diese Intensivversion (findest Du ueber's >Konfigurationsmenue). Soll heissen: Da lass, ......menue) laufen.
> >Gruss, >U. Das bleibt so.
U.
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 | | From: | Rainer Zocholl | | Subject: | Re: PC-Absturz bei korrekter Prozi-Taktung | | Date: | 27 Dec 2004 02:05:00 +0100 |
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 | (Ulrich G. Kliegis) 26.12.04 in /kiel/computer:
>On Sun, 26 Dec 2004 23:42:00 +0100, Ulrich G. Kliegis > wrote in kiel.computer:
>Oha, wieder zu frueh gesendet. >> >>> Falls jemand einen Tip hat - ich bin für alle _konstruktiven_ >>> Hinweise zum >>>Beheben des Fehlers offen! Das soll auch heissen, dass Hinweise auf >>>andere Marken oder Hersteller nicht wirklich viel bringen (wenns >>>z.B. um Chipsets etc. geht, a la "XXX ist sowieso besser als XXY" - >>>das hilft mir nicht wirklich weiter). >> >>RAM-Test schon gemacht? Auf der Knoppix-CT ist der amtlicher beim
>soll heissen - der amtliche -
>>Booten verfuegbar. Da lass, wenn es nicht so schon deutlich wird, >>auch ruhig mal stundenlang diese Intensivversion (findest Du ueber's >>Konfigurationsmenue). >Soll heissen: Da lass, ......menue) laufen.
>> >>Gruss, >>U. >Das bleibt so.
>U.
Wie meinen? VOR Deiner Korrektur war mir klar was wolltest, aber jetzt?
Rainer
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 | | From: | Bo | | Subject: | Re: PC-Absturz bei korrekter Prozi-Taktung | | Date: | Thu, 30 Dec 2004 20:02:30 +0100 |
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 | Moin!
Es wäre vielleicht hilfreich, wenn Du uns noch mal die Daten Deines Netzteils mitteilen könntest und alles Deine verbauten Komponenten (wenn ich das nicht irgendwo überlesen habe).
Gruß Bo
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 | | From: | Finn Jacobs | | Subject: | Re: PC-Absturz bei korrekter Prozi-Taktung | | Date: | Tue, 04 Jan 2005 22:49:08 +0100 |
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 | Hi
Stefan Bachmann wrote: [..] > Problem ist folgendes: Wenn mein Athlon XP 2000+ auf meinem Motherboard > (Epox EP 8K5A2+) mit 1250 statt 1666 MHz getaktet wird, dann funzt alles > korrekt - aber logischerweise langsam(er). Bei der korrekten Taktung von > 1666 MHz kommt es zu relativ unkontrollierten Abstürzen bzw. "sauberen" > Reboots. Der Absturz tritt in 2 von 3 Fällen beim "Multimedia Benchmark" von > Sandra 2005 auf, manchmal aber eben auch einfach so, und vor allem erst nach > 2 Stunden oder länger, beim simplen Tippen von Emails. (Die Taktung von 1250 > bzw. 1666 MHz ergibt sich - übrigens aus der FSB-Frequenz von 100 oder 133 > MHz * 12,5 CPU Ratio aus dem Bios - steht auf Auto). Die Abstürze sind > übrigens systemunabhängig und ereilen mich sowohl unter WinXP, W2K und Linux > (Knoppix). Einen Test unter Dos hab ich mir mal gespart ;-) [..]
Evtl. solltest Du mal über das Netzteil nachdenken. Bei mir ergaben sich ähnliche Effekte, weil ich ein XP3000+ verbauen wollte. Der hat offensichtlich mehr Strom verbraucht als der XP2400+. Witzigerweise lief der Rechner an, der Temp-Sensor auf dem MB meldete unheimliche Werte jenseits der üblichen 43°C und das MB schaltete sich sofort dank Schutz weg (bei 60 oder 70° - und nein, es lag nicht an einem fehlerhaft gesattelten Kühler, denn den Kühler habe ich etliche Male probiert und bei dem 2400+ lief es um die 40°C stabil). Ein Wechsel des Netzteils ergab sofort Abhilfe, die Temperatur wurde von MB-Sensor um den gleichen stabilen Wert angezeigt. Ahsu. Ich hatte vergessen zu erwähnen, daß der XP3000+ auf XP2500+ bei dem CPU-Tausch lief, da zu dem Zeitpunkt das MB den XP3000+ nicht mit FSB200 fahren konnte.
Vielleicht hilft es erstmal, ein vernünftiges Netzteil zu kaufen als der Neukauf eines neuen MBs.
Viele Gruesse, Finn -- "Auch ich bestehe darauf, alles mit Mausklicken erledigen zu können. Erinnert so wohlig an längst vergangene Zeiten, als ich [...] da und dort mit dem Finger hinzeigte und ein beherztes "Ga!" hervorstieß." (Klaus Moedinger in dcs.nr)
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 | | From: | Rainer Zocholl | | Subject: | Re: PC-Absturz bei korrekter Prozi-Taktung | | Date: | 29 Dec 2004 13:41:00 +0100 |
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 | (Stefan Bachmann) 26.12.04 in /kiel/computer:
>Hi NG,
> vor einer Weile schon postete ich wg. eines Problemes mit meinem PC. >Leider kam mir damals was dazwischen, und das Beheben des Problemes >erfordert eine Menge Tests mit ziemlicher Dauer - so kam ich erst >jetzt zu Weihnachten dazu, mal wieder das Problem anzugehen, natürlich >unter Dazunahme von Notizen über die Postings meiner alten Anfrage.
> Problem ist folgendes: Wenn mein >Athlon XP 2000+ auf meinem Motherboard (Epox EP 8K5A2+) mit 1250 >statt 1666 MHz getaktet wird, dann funzt alles korrekt >- aber logischerweise langsam(er). >Bei der korrekten Taktung von 1666 MHz kommt es zu relativ unkontrollierten >Abstürzen bzw. "sauberen" Reboots.
Der FSB Takt wird aus der CPU abgeleitet, resp. umgekehrt.
Ich habe hier ein Asrock, das wollte ich mal untertakten. Einstellbar per software ist da nur der FSB: 133->100MHz brachte 20W und es lief. Mit 90MHz FSB lief es nicht mehr so richtig.
Hm, aber 1666:1250 sind genau 0,75, 133*0,75 sind rd. 100MHz, das müsste eigentlich funtkionieren. Allerdinsg wenn der FSB bei 1250MHz schon auf 133 steht, bist Du mit 1666MHz natürlich viel zu hoch. Müsen evtl. noch Jumper auf dem Board gestezt werdern? (Beim Asrock ist das nötig! "Auto" bedeutet da: "Nimm das was die Jumper sagen.") Ich würde auch mal 1666MHz und 100MHz FSB probieren. Evtl. dem RAM Zusatz-wartecylen geben. Das RAM ist sicher PC2700 (DDR333)?
Aber eine suche nach "Epox EP 8K5A2+" macht nicht optimistisch: "Epox EP 8K5A2+ unstable, why?"
Rainer
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 | | From: | jan duhsa | | Subject: | Re: PC-Absturz bei korrekter Prozi-Taktung | | Date: | Sun, 26 Dec 2004 22:39:37 +0100 |
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 | Am Sun, 26 Dec 2004 21:47:40 +0100 schrieb Stefan Bachmann:
> Hi NG, > > Problem ist folgendes: Wenn mein Athlon XP 2000+ auf meinem Motherboard > (Epox EP 8K5A2+) mit 1250 statt 1666 MHz getaktet wird, dann funzt alles > korrekt - aber logischerweise langsam(er). Bei der korrekten Taktung von > 1666 MHz kommt es zu relativ unkontrollierten Abstürzen bzw. "sauberen" > Reboots. Der Absturz tritt in 2 von 3 Fällen beim "Multimedia Benchmark" von > Sandra 2005 auf, manchmal aber eben auch einfach so, und vor allem erst nach > 2 Stunden oder länger, beim simplen Tippen von Emails. (Die Taktung von 1250 > bzw. 1666 MHz ergibt sich - übrigens aus der FSB-Frequenz von 100 oder 133 > MHz * 12,5 CPU Ratio aus dem Bios - steht auf Auto). Die Abstürze sind > übrigens systemunabhängig und ereilen mich sowohl unter WinXP, W2K und Linux > (Knoppix). Einen Test unter Dos hab ich mir mal gespart ;-)
Kommt mir bekannt vor: Bei mir war die GraKa auf dem Motherboard schuld, die kam mit den 133 mhz FSB nicht klar und schmierte immer ab! OK, dies ist nicht bei Dir der Fall aber ist da eventuell etwas auf dem MoBo was mit 133 mhz nicht will? Eventuell mal Sound usw einfach abschalten im BIOS und dann Sandra hüpfen lassen... Die Lösung war bei mir die GraKa durch eine Richtige zu ersetzen und seit dem löppt das.
> Gruss und vielen Dank im Vorraus! > > Stefan
Hoffe es hilft! Jan
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 | | From: | Stefan Bachmann | | Subject: | Re: PC-Absturz bei korrekter Prozi-Taktung | | Date: | Mon, 27 Dec 2004 01:22:34 +0100 |
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 | "jan duhsa" schrieb im Newsbeitrag news:lq5oiv5fhwk8$.71qj74se7z9g.dlg@40tude.net... > Am Sun, 26 Dec 2004 21:47:40 +0100 schrieb Stefan Bachmann:
> Kommt mir bekannt vor: > Bei mir war die GraKa auf dem Motherboard schuld, die kam mit den 133 mhz > FSB nicht klar und schmierte immer ab! OK, dies ist nicht bei Dir der Fall > aber ist da eventuell etwas auf dem MoBo was mit 133 mhz nicht will? > Eventuell mal Sound usw einfach abschalten im BIOS und dann Sandra hüpfen > lassen... > Die Lösung war bei mir die GraKa durch eine Richtige zu ersetzen und seit > dem löppt das.
Eine GraKa auf dem MoBo habe ich nicht, und die Soundkarte On Board schäft auch ... allerdings hast Du mich auf eine ganz andere Idee gebracht: An meinem PC läuft ein HP Scanjet 3C mit SCSI-Unterstützung. Vor ca. 10 (!) Jahren kam dieser Scanner mit einer eigenen SCSI-Karte im ISA-Bus. Die Karte wurde natürlich nicht mehr lange unterstützt. Da ich kein SCSI-System hatte machte ich damals mit meinem besten Kumpel einen Deal, bei dem ich eine abgespeckte SCSI-PCI-Karte bekam, die "nur" einen Ausgang für ein externes Gerät hat. Diese PCI-Karte (Adaptec) läuft nun als 10 Jahre (!!!) alte Hardware zur Fütterung meines Scanners, inzwischen im 6ten PC oder so. Vielleicht reagiert auch diese alte Karte etwas pissig auf den hohen Takt? Das kam mit bis heute gar nicht weiter in den Sinn ...
> Hoffe es hilft! > Jan
Mindestens eine grosse Hilfe, weil es ein wichtiger Denkansatz ist! :-)
Stefan
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 | | From: | Holger (hopet) Petersen | | Subject: | Re: PC-Absturz bei korrekter Prozi-Taktung | | Date: | Mon, 27 Dec 2004 11:10:10 +0000 |
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 | Moin,
Stefan Bachmann wrote:
> Eine GraKa auf dem MoBo habe ich nicht, und die Soundkarte On Board > schäft > auch ... allerdings hast Du mich auf eine ganz andere Idee gebracht: An > meinem PC läuft ein HP Scanjet 3C mit SCSI-Unterstützung. Vor ca. 10 (!) > Jahren kam dieser Scanner mit einer eigenen SCSI-Karte im ISA-Bus. Die > Karte wurde natürlich nicht mehr lange unterstützt. Da ich kein > SCSI-System hatte machte ich damals mit meinem besten Kumpel einen Deal, > bei dem ich eine abgespeckte SCSI-PCI-Karte bekam, die "nur" einen Ausgang > für ein externes Gerät hat. Diese PCI-Karte (Adaptec) läuft nun als 10 > Jahre (!!!) alte Hardware zur Fütterung meines Scanners, inzwischen im > 6ten PC oder so. Vielleicht reagiert auch diese alte Karte etwas pissig > auf den hohen Takt? Das kam mit bis heute gar nicht weiter in den Sinn ...
Wenn Du den Scanner nicht so häufig nutzt kannst Du die Karte ja mal Testweise `ne Zeit lang rausnehmen. Der PCI-Bus dürfte aber immer noch mit 33 MHz laufen, wenn du die CPU nicht übertaktet hast. Natürlich kann es aber sein, das die Karte das Zeitliche gesegnet hat. Wie sind deine Temperaturen denn? CPU und Systemtemperatur meine ich. Ist dein Netzteil ausreichend dimensioniert? Gruss Holger aus Flbg.
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 | | From: | Stefan Bachmann | | Subject: | Re: PC-Absturz bei korrekter Prozi-Taktung | | Date: | Tue, 28 Dec 2004 23:15:09 +0100 |
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 | "Holger (hopet) Petersen" schrieb im Newsbeitrag news:41cfdf4f@olaf.komtel.net... > Moin,
Hi!
> Wenn Du den Scanner nicht so häufig nutzt kannst Du die Karte ja mal > Testweise `ne Zeit lang rausnehmen. Der PCI-Bus dürfte aber immer noch mit > 33 MHz laufen, wenn du die CPU nicht übertaktet hast. Natürlich kann es > aber sein, das die Karte das Zeitliche gesegnet hat.
Das hab ich nun mal versucht - aber die Abstürze waren relativ fix wieder da. Das wars also (leider) nicht ...
> Wie sind deine Temperaturen denn? > CPU und Systemtemperatur meine ich.
Da kann ich nicht klagen :-) Die Lüfter laufen auf Hochtouren, die Temperatur des Systems ist allerbest - da bin ich aber auch leicht paranoid, da mir der Vorgänger meines jetzigen Rechners mehr oder minder abgebrannt ist. Daher hat mein PC überall da Lüfter, wo es geht - leider kann man das auch deutlich hören (oder zum Glück, Pannen höre ich sofort).
> Ist dein Netzteil ausreichend dimensioniert?
Das ist eben echt die Frage, und ich fürchte, dass nicht. Seitdem ich den PC habe wurde der von mir fleissig erweitert (eine weitere HD, anderer Brenner, Lüfter gegen andere mit mehr Power ausgetauscht, USB-Geräte ohne eigenes Netzteil in jedem Port, diverses Gehängsel an den seriellen Schnittstellen). Aber irgendwie widerstrebt es mir, auf Verdacht ein neues Netzteil zu kaufen - so billig sind die Dinger auch nicht wirklich, jedenfalls nicht für einen Verdacht ...
> Gruss > Holger aus Flbg.
Gruss, Stefan
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 | | From: | Rainer Zocholl | | Subject: | Re: PC-Absturz bei korrekter Prozi-Taktung | | Date: | 29 Dec 2004 12:29:00 +0100 |
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 | (Stefan Bachmann) 28.12.04 in /kiel/computer:
>"Holger (hopet) Petersen" schrieb im >Newsbeitrag news:41cfdf4f@olaf.komtel.net... >> Moin,
>> Ist dein Netzteil ausreichend dimensioniert?
> Das ist eben echt die Frage, und ich fürchte, dass nicht. Seitdem ich >den PC habe wurde der von mir fleissig erweitert (eine weitere HD, >anderer Brenner, Lüfter gegen andere mit mehr Power ausgetauscht, >USB-Geräte ohne eigenes Netzteil in jedem Port, diverses Gehängsel an >den seriellen Schnittstellen). Aber irgendwie widerstrebt es mir, auf >Verdacht ein neues Netzteil zu kaufen - so billig sind die Dinger auch >nicht wirklich, jedenfalls nicht für einen Verdacht ...
Vielleicht kennst Du wen oder einen Verein wo Du dir ein "Energiekostenmessgerät" i.d.R. kostenlos leihen kannst. Damit hast du zumindest schon mal einen Anhaltspunkt, was Dein Rechner mindestens verbraucht.
Es kann dan natürlich immer noch sein das eine einzelne Stromschiene überlastet ist.
Das einfachste ist natürlich: Alles raus was man nicht unbedingt zum testen braucht. Die GraKa gegen ein LowPower PCI tauschen. damit man da auch auf der sichern Seite ist.
Rainer
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 | | From: | Holger (hopet) Petersen | | Subject: | Re: PC-Absturz bei korrekter Prozi-Taktung | | Date: | Wed, 29 Dec 2004 00:01:46 +0000 |
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 | Moin,
Stefan Bachmann wrote: >> Ist dein Netzteil ausreichend dimensioniert? > > Das ist eben echt die Frage, und ich fürchte, dass nicht. Seitdem ich den > PC habe wurde der von mir fleissig erweitert (eine weitere HD, anderer > Brenner, Lüfter gegen andere mit mehr Power ausgetauscht, USB-Geräte ohne > eigenes Netzteil in jedem Port, diverses Gehängsel an den seriellen > Schnittstellen). Aber irgendwie widerstrebt es mir, auf Verdacht ein neues > Netzteil zu kaufen - so billig sind die Dinger auch nicht wirklich, > jedenfalls nicht für einen Verdacht ...
Nee, stimmt schon, ich verweise mal auf folgende Seite:
http://dch-faq.de/kap10.html
Was deine Lüfter angeht, wenn Du z. B. den CPU-Kühler nicht richtig aufgesetzt hast, kannst Du Lüfter einbauen soviel Du willst. Wenn die Lüfter alle nach drinnen blasen bringt es auch nicht so viel.
Wenn Dein Tower zugestopft ist mit Kabeln, wird die CPU vielleicht auch nicht ausreichend gelüftet.
Es wäre also interessant, welche Temperaturen bei dir herschen. Die sollten im Bios abzulesen sein, oder mit Motherboardmonitor, oder sonst einem Tool. Ich kenne dein MB von Epox leider nicht.
Solltest du mehrere Rambausteine haben, würde ich die mal einzeln testen, wenn es denn doch am Ram liegen sollte.
Gruss Holger aus Flbg.
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 | | From: | Stefan Bachmann | | Subject: | Re: PC-Absturz bei korrekter Prozi-Taktung | | Date: | Wed, 29 Dec 2004 00:51:34 +0100 |
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 | "Holger (hopet) Petersen" schrieb im Newsbeitrag news:41d1e5a3@olaf.komtel.net... > Moin,
Hi,
> Nee, stimmt schon, ich verweise mal auf folgende Seite: > > http://dch-faq.de/kap10.html
die Seite hab ich zuerst halb überflogen, aber dann nochmal nach zweitem Anfang genauer gelesen. Meine Vermutung des Fehlers "Netzteil" wird erhärtet, gleichzeitig finde ich eine Unmasse von weiteren möglichen Fehlern - nicht wirklich etwas, was das komische Bauchgefühl unterhalb meines Brustraumes ausräumt (ich bin kein Techniker, und habe anscheined irgendwann mal die Stelle verpasst, wo ich aufhören sollte, meine PCs selbst "zusammenzustecken").
> Was deine Lüfter angeht, wenn Du z. B. den CPU-Kühler nicht richtig > aufgesetzt hast, kannst Du Lüfter einbauen soviel Du willst. > Wenn die Lüfter alle nach drinnen blasen bringt es auch nicht so viel.
Zu diesen drei Zeilen könnte ich so viele wunderbar komische Geschichten erzählen (wie z.B. vom Techniker, der damals bei Logo angerufen hat, weil wir angeblich den neuen Prozilüfter falsch mit Zu- statt Abluft ... nun, Dir kannst Dir vorstellen, wie wir uns amüsiert haben). Nach dem Abrennen - anders kann ich es kaum nennen - meines alten PCs ist Wärme wirklich kein Problem mehr, es liegt bei Zimmertemperatur alles unter 41 Grad beim Prozi, die Temperatur des Innenraumes liegt bei ca. 33 Grad (laut MB).
> Wenn Dein Tower zugestopft ist mit Kabeln, wird die CPU vielleicht auch > nicht ausreichend gelüftet.
Dieses Problem macht mich wieder eher nervös. Früher nannte man das Bandsalat, heute ist es eher ein Kabelklumpen. Andererseits: Die Temperatur scheint ja noch korrekt zu sein.
> Es wäre also interessant, welche Temperaturen bei dir herschen. Die > sollten > im Bios abzulesen sein, oder mit Motherboardmonitor, oder sonst einem > Tool. > Ich kenne dein MB von Epox leider nicht.
Siehe oben, also ca. 41 Prozi, 33 MB. Das MB von Epox ansonsten ... naja, es hat alles was ich gerne hätte, und mehr, andererseits ... aber das ist nen anderes Thema.
> Solltest du mehrere Rambausteine haben, würde ich die mal einzeln testen, > wenn es denn doch am Ram liegen sollte.
2 an der Zahl, beide reagieren sowohl bei niedriger Frequenz wie der hohen normalen gleich.
> Gruss > Holger aus Flbg.
Gruss, Stefan
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 | | From: | Holger (hopet) Petersen | | Subject: | Re: PC-Absturz bei korrekter Prozi-Taktung | | Date: | Wed, 29 Dec 2004 08:50:40 +0000 |
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 | Hi,
Stefan Bachmann wrote:
>> Nee, stimmt schon, ich verweise mal auf folgende Seite: >> >> http://dch-faq.de/kap10.html > > die Seite hab ich zuerst halb überflogen, aber dann nochmal nach zweitem > Anfang genauer gelesen. Meine Vermutung des Fehlers "Netzteil" wird > erhärtet, gleichzeitig finde ich eine Unmasse von weiteren möglichen > Fehlern - nicht wirklich etwas, was das komische Bauchgefühl unterhalb > meines Brustraumes ausräumt (ich bin kein Techniker, und habe anscheined > irgendwann mal die Stelle verpasst, wo ich aufhören sollte, meine PCs > selbst "zusammenzustecken").
Leider gibt es vielfältige Möglichkeiten, was Defekte angeht. > Zu diesen drei Zeilen könnte ich so viele wunderbar komische Geschichten > erzählen (wie z.B. vom Techniker, der damals bei Logo angerufen hat, weil > wir angeblich den neuen Prozilüfter falsch mit Zu- statt Abluft ... nun, > Dir kannst Dir vorstellen, wie wir uns amüsiert haben). Nach dem Abrennen > - anders kann ich es kaum nennen - meines alten PCs ist Wärme wirklich > kein Problem mehr, es liegt bei Zimmertemperatur alles unter 41 Grad beim > Prozi, die Temperatur des Innenraumes liegt bei ca. 33 Grad (laut MB).
Das sind absolut vernünftige Werte. Bei mir beim AMD Tb 2000+: root@ernie:~# mbmon Temp.= 43.0, 32.0, 0.0; Rot.= 2537, 675000, 0 Vcore = 1.60, 0.00; Volt. = 3.33, 4.87, 11.43, -8.99, -7.71
> Dieses Problem macht mich wieder eher nervös. Früher nannte man das > Bandsalat, heute ist es eher ein Kabelklumpen. Andererseits: Die > Temperatur scheint ja noch korrekt zu sein.
Scheint also nicht das Problem zu sein. > 2 an der Zahl, beide reagieren sowohl bei niedriger Frequenz wie der > hohen > normalen gleich.
Das macht die Sache nicht leichter.
Das Board hat doch eine: Fehlerkontrollanzeige ****************** Wenn ein Fehler auftritt, wird eine Nummer auf einem LED Display auf dem Board angezeigt und man weiß/oder sollte, dann wissen, wo der Fehler liegt. Die Erklärungen zu den Nummern findet man im Handbuch. http://www.elito-epox.com/dl/techsupp/8k5a2_de.pdf
Evtl. ist auch ein Biosupdate bei dir nötig, aber eigentlich sollte der 2000+ bei dir unterstützt werden. Das ist aber bei einem instabilem System immer ein Risiko.
Also mal Rechner aufschrauben und schauen, was angezeigt wird beim Absturz.
Ansonsten Kapitel 10.2 http://dch-faq.de/kap10.html : (Ich plenke wegen dem Link. ;-)
10.2 Fehlereingrenzung
Hat man einen Fehler vorliegen, der häufiger auftritt, muss man sich Gedanken um die Fehlerursache machen. Zum Auffinden des Fehlers gibt es 3 Strategien:
1.: Intuition: Haben wohl nur die Gewohnheitsschrauber, für den Laien also nicht von Nutzen - es sei denn, man hat grade einen solchen zur Hand :-) 2.: Random choice: Man sucht wild drauf los, ohne sich grosse Gedanken um eine Systematik zu machen. Nach den Gesetzen der Statistik kann man das Problem extrem schnell finden - oder aber daran für immer verzweifeln.
1. und 2. - Das machen wir gerade, vielleicht solltest Du jetzt mal mit 3. anfangen:
3.: Systematische Fehlersuche: Wenn überhaupt wohl die sicherste Methode, um einen Fehler _wirklich_ zu finden, und das in vertretbarer Zeit.
Falls sich der Leser der FAQ jetzt für Punkt 3 entschieden hat, so soll in den folgenden Punkten aufgezeigt werden, wie man vorgehen kann.
10.2.1 Die Minimalkonfiguration
Viel Glück
Gruss Holger aus Flbg.
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 | | From: | Holger (hopet) Petersen | | Subject: | Re: PC-Absturz bei korrekter Prozi-Taktung | | Date: | Wed, 29 Dec 2004 15:58:42 +0000 |
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 | Hi,
Es könnte auch an defekten Kondensatoren liegen:
Ich hab da noch einen Thread in de.comp.hardware.cpu+mainboard.misc gefunden: Message-ID´s: <33ech2F3vo9rvU1@individual.net> <33fn7oF3us2knU4@individual.net>
Ausschnitt:
#################################################################### Andreas Otto schrieb: >> Guck mal die Kondensatoren auf dem Mainboard an. Achja: welches >> Mainboard hast Du, wie alt ist das? > > Woran erkennt man Kondensatoren?
Die sehen aus wie kleine Getränkedosen.
> Und falls ich sie ausgemacht habe, woran > erkenne ich ob sie defekt sind?
Wenn - der Deckel leicht gewölbt ist, - eine bräunliche krümelnde Masse (auch winzigste Mengen) ausgetreten sind, ODER - unter dem Kondensator etwas ausgelaufen ist (von der Seite drunterschielen),
dann sind die Kondensatoren definitiv kaputt.
Der Umkehrschluß "Kondensatoren sehen aus wie neu" -> "Kondensatoren sind heil" gilt allerdings nicht. Die Kondensatoren können also auch kaputt sein ohne so auszusehen.
Definitiv feststellen kann man das dann nur, wenn man die Kondesatoren auslötet (!) und mit einem geeigneten Gerät durchmißt. Das lohnt sich aber in der Regel nicht -> Board wegwerfen, neues kaufen.
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Marc Mittendorf schrieb: > Alan Tiedemann wrote: >> Das könnte durchaus noch zu denen der problematischen Generation >> gehören. Bei meinen Kunden sind einige 8KTAxxx und 8KHAxxx gestorben, >> alle zwischen 2 und 4 Jahre alt. Glücklicherweise waren die meisten >> dieser Rechner sowieso schon abgeschrieben. > > Bei mir, siehe anderes Posting, war es ein 8K5A3+ KT333, knapp 2 Jahre im > fast Dauerbetrieb. Allerdings waren die Kondensatoren von Sanyo und das ist > doch eigentlich keine Billigmarke, oder?
Naja, es waren viele Fälschungen im Umlauf damals. Da haben dann irgendwelche Billigstfirmen Markennamen draufgedruckt...
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Gruss Holger aus Flbg.
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 | | From: | Ralf Hetzer | | Subject: | Re: PC-Absturz bei korrekter Prozi-Taktung | | Date: | Mon, 27 Dec 2004 11:41:02 +0100 |
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 | Moin,
On Mon, 27 Dec 2004 11:10:10 +0000, "Holger (hopet) Petersen" wrote:
>Wie sind deine Temperaturen denn? >CPU und Systemtemperatur meine ich. >Ist dein Netzteil ausreichend dimensioniert?
Hier würde ich auch ansetzen. Der erste "billig" PC meiner Frau ist wegen Überhitzung der CPU nach dem ersten Wochenende gleich wieder zurück gegangen...
Ciao Ralf
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